Wir Österreich bald führend mit neuen Bildungsniveau? Schulniveau soll mit Anreizen und Sanktionen für alle angehoben werden.

Ein Drittel der Kinder kann nicht gut genug Deutsch. "Die Ausgangssituation, die wir momentan vorliegen haben, ist, dass rund ein Drittel der Kinder nicht gut genug Deutsch kann, um dem Unterricht zu folgen", so Sebastian Kurz bei einer Pressekonferenz.

Wichtigster Punkt 5 und 8. Deutsch vor Unterricht wird Pflicht. DANKE für diese Maßnahme. Es gibt nichts Unsinnigeres als Kinder, die kein Deutsch beherrschen, in den normalen Unterricht zu stecken. Davon hat keiner was. Die Migrantenkinder können den Unterricht nicht folgen und sind dadurch frustriert und aggressiv. Die einheimischen Kinder werden zurückgehalten und sind ebenfalls frustriert. Daher ist die Idee mit den Deutschklassen sehr sinnvoll.
Weitere geplante Neuerungen.
Foto:Schule
1.Elementarpädagogik: Ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr wird eingeführt – nur für jene Kinder, die sprachliche Defizite haben. Das kostet laut ÖVP und FPÖ rund 70 Millionen Euro.
2.Differenziertes Schulsystem: Bei dem wollen Schwarz und Blau unbedingt bleiben. Modellregionen für die Gemeinsame Schule sollen aber weiter möglich sein. Zudem soll die Sonderschule wieder ausgebaut werden.
3.Schulstandorte: Schulen sollen künftig die Ergebnisse der Bildungsstandards (Erfolgsquote bei der Zentralmatura) transparent machen.
4.Lehrpläne: Die Vermittlung von wirtschaftlichem und unternehmerischem Denken soll in den Lehrplänen verankert werden. Zudem wird „Staatskunde und politische Bildung“ als Pflichtfach fixiert. In den Volksschulen wird es wieder das Notensystem von „Sehr Gut“ bis „Nicht Genügend“ geben. Der Religionsunterricht wird beibehalten. Wer diesen nicht besucht, muss zum Ethikunterricht.
5.Aufnahme in Schulen und verbindliche Standards: Deutsch vor Schuleintritt wird Pflicht, „Deutschklassen“ werden dafür geschaffen, verpflichtende Nachmittags- und Sommerkurse angeboten. Ab der mittleren Schulstufe erhalten die Schulen „autonome Entscheidungsmöglichkeiten bei Anmeldung und Aufnahme von Schülern“. Gymnasien und berufsbildende höhere Schulen können Schüler vor Schuleintritt zu einem Gespräch einladen. Aufnahmeprüfungen sind nicht vorgesehen.
6.Lehrer: „Alle Lehrer sollen sich verpflichtend und primär am Schulstandort weiterbilden und an der Schulentwicklung mitwirken. Das soll in der unterrichtsfreien Zeit geschehen, dafür aber in hoher Qualität“, befindet Schulexperte Andreas Salcher, der das Bildungspapier für die ÖVP mitverhandelt hat, gegenüber der Tiroler Tageszeitung. „Pädagogen sollen leistungsorientiert bezahlt werden. Sie sollen aber auch gekündigt werden können.“
7.Sanktionen: Missachten Eltern ihre Aufgaben und Pflichten, soll das geahndet werden. „Die Grundidee ist ein Elternbildungspass, mit dem Rechte und Pflichten definiert werden. Wenn man mehrmals gegen die Mitwirkungspflichten verstößt, gibt es Sanktionen“, sagt Salcher. Welche Verstöße sind das? „Wenn zum Beispiel jemand Vorladungen zum Direktor wiederholt nicht folgt – oder nie zu Elternsprechtagen kommt.“ Die Sanktionen sind finanzieller Natur; so könnte die Familienbeihilfe gekürzt werden. Hier gehe es vor allem um „bildungsferne Schichten“. Für Salcher ist ein solches „Anreiz- und Sanktionssystem“ auch nötig.
8.Bildungspflicht: Wer die Standards bis zum Ende der 9. Schulstufe nicht erfüllt, muss in eine Förderklasse.

Kommentare

  1. Das erinnert mich an die Ausrede – ich denke es war schon letztes Jahr – warum so viele AHS Maturanten bei der Mathe Matura durchgefallen waren: Weil es Schwierigkeiten gab, die Angaben (im A Teil selten länger als 3 Zeilen, nur mit dem A Teil alleine kann man die Matura schaffen) sinnerfassend zu lesen. Da kann ich nur sagen: Wie bitte? Maturanten, die 12 Jahre die Schulbank gedrückt haben, haben Schwierigkeiten Textaufgaben sinnerfassend zu verstehen? Wie kann das denn sein?

    AntwortenLöschen
  2. Ob Noten oder nicht wird Bildungsmässig ziemlich egal sein.Was Noten aber besser können ist das sich Eltern mit Kinder die gute Noten haben wieder besser fühlen können über jenen mit schlechten. Und darum geht es. Nicht ob er wirklich gut ausgebildet wird er muss nur besser sein als der Nachbarsbub/Mädchen.

    AntwortenLöschen
  3. zischerklaus11/29/2017

    Die Benotung mit 1-5 in den Volksschulen finde ich richtig. Wenn ein Kind in einem Unterrichtsfach schwach ist, kann man dieses Fach mit gezielten Maßnahmen verbessern, denn bei einer allgemeinen Beschreibung der Leistung, ist das sicher nicht möglich! Die letzten Jahre hat man immer wieder mit kostspieligen Versuchen das Bildungswesen zu erhöhen, herausgekommen ist immer das Gegenteil!

    AntwortenLöschen
  4. Tante Erni11/29/2017

    Richtig! Bin kein Freund von türkis blau - aber das ist genau richtig.

    AntwortenLöschen
  5. Sehr sinnvoll! Allein die Bewertung in den NMS ist reine Willkür. Der Lehrer entscheidet intuitiv wie er den Schüler bewertet und solange es kein Nicht genügend ist, hat man nicht mal ein Einspruchsrecht. Das ist Steinzeitniveau und führt zu leistungsverzerrender Benotung!!! Selber erlebt...

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen