Brexit: Die EU ist mittlerweile gegenüber GB wie ein Stalker, der eine Ex-Partnerin nicht loslässt und schikaniert.

Die EU muss sich endlich entscheiden: 
Will sie Großbritannien maximal schaden, um andere Mitgliedsländer damit vor dem Austritt abzuschrecken oder will sie möglichst gut und friedlich mit den Briten in Europa zusammenleben und Handel betreiben zum größten beiderseitigen Nutzen?

Das was wir erleben ist keine Brexit-Verhandlung. Der Brexit ist eine beschlossene Sache und nicht mehr verhandelbar, wie es hier wichtigtuerisch dargestellt wird. Er wird am 26.3.2019 vollzogen. Was noch besprochen wird, sind die Regularien des Ausscheidens. Was normalerweise die Sache des beauftragten und fachlich versierten Staatssekretärs ist. Wir erleben seit Jahren das Aufblasen gewöhnlicher Prozeduren zu sog. Chefsachen, weil die "Chefs" ihre Position mit der eines Schauspielers verwechseln, der ständig sich in der Öffentlichkeit wie ein Pfau spreizen muss. 
Schon Churchill hatte diese merkwürdige Eigenheit, dass er sich ohne die Kameras nicht wichtig genug fühlte. Die Inszenierung von Politik wurde wichtiger als deren Inhalt. Schauspielkunst wird bewundert, nicht politische Kunst.
Die EU hat leider großes Interesse, die Verhandlungen zu sabotieren und nach Möglichkeit zum Scheitern zu bringen. Und so werden nahezu unannehmbare Forderungen gestellt bevor die Verhandlungen fortgesetzt werden, um die britische Regierung nach Möglichkeit zu stürzen und die Bevölkerung ständig aufzuwiegeln. Auch und gerade weil es aus Brüsseler Sicht nicht sein darf, das sich die Engländer auf und davon machen. England ist ein  prestigeträchtiges Land, die will man quälen, während man auf der anderen Seite, Ungarn, Tschechien, Polen und Griechenland gerne kostenfrei und  schnell raushauen würde.  

Die EU mit Küsserkönig Junker ist mehr oder weniger am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen und England weiß das.

Kommentare

  1. Armin Schwarz10/21/2017

    ... das kann sich aktuell keiner so wirklich erklären. Da klaffen Anspruch und Realität weit auseinander. Die EU ist hier allerdings erpressbar, weil man auch in Brüssel unbedingt am Nordirlandfrieden bzw. Karfreitagsabkommen festhalten möchte. Mich wundert ja, dass in der einstigen Unruheprovinz nicht jetzt schon die Wogen hochgehen. Der Regierungs Pakt zwischen den Tories und der umstrittenen, nordirischen DUP Party müsste Sinn Fein eigentlich zur Aufkündigung des Friedensabkommens zwingen. Vermutlich wird man für Nordirland dieselbe Lösung wie auf Zypern finden. Formell könnte die ganze Insel bei der EU bleiben und man kontrolliert erst an den Häfen beim Übersetzen nach England. Aktuell noch kaum denkbar, aber es wird ja verhandelt...

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  2. Europa tritt bitte GB bei ..

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  3. Mostbauer10/21/2017

    Die Briten haben ja schon klar gestellt was sie sich erwarten. Ohje Austrittsvertrag welcher dir Zeit nach dem Austritt regelt wird genau nach den Vorgaben der Lissabonner Verträge gezahlt, nämlich nichts ab dem Tag des Brexits. Wenn die EU etwas möchte wird sie wohl verhandeln müssen. Und ganz ehrlich, dann werden wir halt wie jeder andere Ausländer behandelt, na und. Dafür gibt es Gesetze und britische Gerichte, die angerufen werden können. Wer glaubt dass GB die EU-Bürger einfach rausschmeißt ist naiv. Die sind mehrheitlich erwerbstätig und sind Nettozahler ins Budget.

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  4. The problems come from the remainers... They are the cherry pickers, they accept the referendum results but want to keep the benefits. The Brexiteers are happy to have a hard brexit. The europhiles in Britain need to wake up.. the EU are now our adversaries..

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  5. Bernd And.10/22/2017

    Streits, die länger als 2 Jahre dauern, zerstören eine Beziehung. Ist so wie im Eheleben. Durch Brexit, Flüchtlingsproblematik (Wirtschaftstourismus), Maut(keine freie Tourismusmöglichkeit) und Südländerarbeitslosigkeit zerfällt die EU. Man wartet nur noch auf einen Auslöser. Und D als Wirtschaftsnutznießer wird dann Probleme haben. Null Militärgewalt und alle gegen sich. Außenpolitisch wird doch nur noch StatusQuoErhalt durchgesetzt. Merkel`s Politik des DURCHWURSTELN ist beendet! Leider folgt meist die Kehrseite dessen.

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