Verarscht die EU uns Europäer?

Preise explodieren seit Euro-Einführung
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Die meisten kommen mit ihrem Geld einfach nicht aus weil sie sich zu viel Luxus leisten den sie vor 15 Jahren noch nicht hatten, und eigentlich über ihre Verhältnisse leben. Computer zuhause einen für unterwegs, ständig neue Handys, iPad, zu große Wohnung, Urlaube, teure Markenkleidung usw. Als Ausrede und Rechtfertigung muss dann immer der "böse" Euro herhalten.

Ist das so?... Wir schauen uns das mal an.
Seit der Euro-Einführung im Jahr 2002 schnellten die Preise alleine bis zum Jahr 2007 um 104 Prozent nach oben. Seit 2007 steigen diese ohne Unterbrechung stetig an. Hier eine Liste einiger Lebensmittel vor der Euroeinführung 2002.

Lebensmittelpreise :
Preisliste vom Oktober 1977 in Österreichischen Schillingen: Karre kg 64,90; Cola 1l 5,90; Uncle Bens  900g 19,90; Kelly Chips 216 g 11,90; Toffifee 15 Stk 10,90; Eskimo Eis 500ml 10,90; Pommes frites 1kg 14,90; Vorderes Rindfleisch kg 59,90; Emmentaler kg 69,-; Nescafe 1000g 49,90; Mazola 0,5l 19,90

Preisliste vom Oktober 1987 in Österreichischen Schillingen: Delikatess Öl 4l 54,90; Hofer Gold Kaffee 250g 24,90; Osana Sonnemblumenöl 1l 17,90; Ananas Kompott in Stücken 850ml 8,90; Extrawurst 500g 16,90; Bellsana Sonnenblumenmargerine 500g 9,90; Topfen 250g 9,70; Joghurt 180g Frucht 4,90; Schlagobers 250g 18,90; Salami nach ungarischer Art 550g 62,90; Selchroller 1kg 59,90; Toasbrot 500g 7,50; Lomee Senf 200g 4,90; Ketchup 400g 9,90; Ketchup 1,4kg 34,90; Vanillezucker 10er 4,90; Backerbsen 200g 7,90; Apfelsaft 1l 5,90; Tee 25 Beutel 9,90; Pepino Quick 400g 14,90; Rosinen 500g 8,90; Staubzucker 500g 8,50; Mehl 1kg 11,90; Haltbarmilch 1l 12,90; Lankaornreis 1kg 8,90; Eiertagwaren 1kg 19,90; Käse nach Holländer art 250g 20,90; Geheimratskäse 280g 20,90; Bella Schokolade 100g 5,90; Haushaltschokolade 400g 19,90; Eurodont Zahncreme 90ml 7,90; Toilettenpapier 8x250blatt 29,90; Tandil Vollwaschmittel 3kg 49,90; Windeln 50 Stück 44,90; Höschenwindel 30/40 Stück 84,90

Preisliste vom Oktober 2000 in Österreichischen Schillingen: 500gr.Oetker Pizza 34,90; Iglo Marillenknödel 530g 49,90; Philadelphia Frischkäse 1 Pkg. 17,90; Anker gestaubter Wecken 23,90; Milka 100g 9,90; Waldquell 1,5l 5,90, Emmentaler 1kg 69,90; Dg Seelachsfilet 800g paniert 44,0

Ja tatsächlich die Preise explodieren seit Euro-Einführung.
Teurer als im EU-Schnitt: Eurostat-Zahlen( Statistik 2007) belegen, dass Österreich im Vergleich zu den anderen 26 EU-Mitgliedsstaaten beim Preisniveau für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke im oberen Spitzenfeld rangiert. Hierzulande ist es im Schnitt um zehn Prozent teurer als sonst in der Europäischen Union. Seit der Euro-Einführung im Jahr 2002 schnellten die Preise nach oben. Die Einkommen jedoch sinken.
Österreich: Reale Einkommen seit Euro-Einführung stark gesunken( 2012)
Die Schweizer Bank UBS hat die inflationsbereinigten Einkommen von mehreren EU-Ländern verglichen. Gewinner sind nur Griechenland, Spanien und Portugal. Dass Österreich besonders stark von der Einführung des Euro profitiert habe, wird von Wirtschaftsexperten und Politikern immer wieder in die Diskussion geworfen. Die Schweizer Großbank UBS hat nun die inflationsbereinigten Einkommen von elf europäischen Ländern untersucht und zieht einen gegenteiligen Schluss: Die österreichischen Einkommen sind in den vergangenen zehn Jahren quer durch die soziale Schichten zurückgegangen, jene der Ärmsten am stärksten - nämlich um bis zu 35 Prozent. Die deutschen und irischen Einkommensbezieher gehören durch die Bank zu den Verlieren, die in Frankreich und Italien mehrheitlich. Deutliche Zuwächse gab es dagegen in Griechenland, Spanien und Portugal - für die Einkommensschwächsten am stärksten.
"Österreich sieht alarmierend schwach aus", kommentiert Analyst Paul Donovan in der Ende 2012  erschienenen Studie. "Das Bild zeigt relativ geringe Zuwächse bei den nominellen verfügbaren Einkommen in Verbindung mit Inflation."



Ein protziger Palast in Brüssel mit dem Namen „Europa“ sprengt  alle finanziellen Dimensionen. Das neue Gebäude des EU-Rats kostete rund ca. 350 Mio Euro.  Es gab keinerlei Kontrolle der Baukosten durch die Geldgeber – die europäischen Steuerzahler.

Foto: Europäisches Parlament

Kommentare

  1. zischerklaus9/02/2017

    Jetzt wissen wir es. Wenn sich Brot, Milch, Eier und Obst um 500% verteuern, aber Autos, Computer, Kühlschränke um 5% billiger werden ist alles billiger geworden. Hier sieht man einen weiteren Beweis der Realitätsferne von "Wissenschaftlern", studierten Parteitheoretikern und Berufslügnern. Also liebe Leute, esst mehr Autos, Kühlschränke und Computer, dann wird auch das Leben billiger.

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    1. Bergler Ilona9/02/2017

      Lieber Klaus du meinst wohl 100%???.. 500% da müssen wir noch einige Jahre drauf warten.

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  2. DDr. Astrid9/02/2017

    Laut einem im Jahr 2014 veröffentlichten Artikel des ORF sanken die Einkommen in den letzten 15 Jahren sogar um 14 %. http://oesterreich.orf.at/stories/2685757/

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  3. Hipster9/02/2017

    Und was sagt der Stern dazu? Österreich hinkt noch weiter hinterher. Reallöhne sind seit 1990 um bis zu 50 Prozent gesunken. Ernüchterndes Ergebnis: Ein großer Teil der Beschäftigten verfügt heute über eine geringere Kaufkraft als vor 20 Jahren. Das geht aus einer Untersuchung der Gehälter in den 100 häufigsten Berufen hervor. Die Einbußen im Vergleich zu 1990 liegen bei bis zu 50 Prozent. Eine Untersuchung habe einige bemerkenswerte Trends ans Tageslicht befördert, schrieb der "Stern" weiter: "Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst konnten ihre Einkommen deutlich steigern.

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  4. Mag. Sabine M.9/02/2017

    Der Preis für ein Päckchen Markenbutter hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Ein Viertelkilo kostet mittlerweile durchschnittlich 2,20 Euro.

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  5. der Schweiger9/02/2017

    Lebensmittel in Österreich am zweit teuersten und diese Zahlen sind auch nicht zu verachten!! Wer hat in Europa die höchsten Steuern zu bezahlen? OECD-Ranking: Steuerbelastung für Normalverdiener (2015)
    Schweiz 22,25%
    Großbritannien 31,09%
    Polen 35,60%
    Norwegen 37,02%
    Dänemark 38,07%
    Griechenland 40,41%
    Spanien 40,71%
    Schweden 42,46%
    Finnland 43,90%
    Italien 48,22%
    Frankreich 48,44%
    Ungarn 49,03%
    Deutschland 49,31%
    Österreich 49,35%

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  6. dr. No9/02/2017

    Die EU wird schon lange nicht mehr von gemeinschaftlichem Geist beflügelt. Sie wird schlicht und einfach seit Jahren sozialistisch unterwandert, der endgültigen Verwesung zugeführt! Der Bürger fühlt sich zu Recht von der EU verraten und verarscht! Fakt ist daß der Brexit und andere Austritte nicht kommen würden wenn der Bürger mit der Arbeit der EU zufrieden wäre. Diese besorgten Bürger auszugrenzen und als rechte Populisten , NAZIS, alte Trottel, bildungsferne Schichten - also Untermenschen darzustellen entspricht genau der abgehobenen Brüssler Arroganz die zu dieser Situation geführt hat.
    Ich möchte:
    - Keine EU Kommission die nicht demokratisch legitimiert ist
    - Keine Personen wie die mich als Bürger nur bleidigen und Lügen als normal bezeichnen
    - Keine "Führer" wie Merkel und Macron die über die restliche Staaten drüberfahren wie es ihnen gerade beliebt.
    - Keine EU Söldnerarmee unter Kommando der EU Kommission
    - Eine demokratisch legitimierte EU die sich auf eine partnerschaftliche gemeinsame Wirtschafts und Sozialpolitik konzentriert unter Beibehaltung der nationalen Identitäten und unterschiedlichen Lebensweisen der einzelnen Mitgliedsstaaten! Da dies nicht gewährt ist bin ich für eine Reform bzw. Auflösung der EU in der jetzigen Form.

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  7. Das nicht überraschende Ergebnis: Die teils tatsächlichen Preisexplosionen begannen verstärkt ab dem Jahr 2005. Die Warenkorb-Analyse hat ein knallhartes Ergebnis gebracht: Die Kosten für Güter des täglichen Bedarfs sind seit 2005 um fast 30 Prozent in Höhe geschnellt. Bemerkenswert ist, dass die Getränkepreise in der Gastronomie wesentlich stärker angestiegen sind als im Handel. Ärgerlich: Tierfutter ist kaum, Babynahrung hingegen viel teurer geworden.

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