Flüchtlinge in Italien und die Mafia.


In Italien eskaliert die Lage im Zusammenhang mit der fortschreitenden Migrationskrise. Gemäß mehrerer unabhängiger Quellen soll es in den Städten Rom, Neapel und Rimini, sowie auf Sizilien zu Bürgerkriegsähnlichen Zuständen gekommen sein. Auf Sizilien sollen bereits 120 illegal eingewanderte Migranten durch Kopfschüsse getötet worden sein. Dies bestätigt unter die italienische Zeitung «Il Giornale».

In Sizilien führt die Mafia einen brutalen Rachefeldzug gegen Flüchtlinge.
Spätestens seitdem die Balkan-Route fast dicht ist, laufen die Flüchtlingsströme wieder über Italien. Die Insel Sizilien ist einer der wichtigsten Anlaufpunkte. Der Bürgermeister von Palermo klagt, seine Stadt sehe aus wie Istanbul. Und die Mafia  sieht ihr Terrain durch nordafrikanische Flüchtlinge bedroht. Eskaliert die Lage? Seit Beginn der Flüchtlingskrise 2015 nimmt der Migrantenanteil in Palermo stetig zu. Im Stadtteil Ballaro liegt dieser bereits bei 25 Prozent. Auch der Bürgermeister der Stadt ist verzweifelt. "Palermo ist keine italienische Stadt mehr. Sie ist auch nicht mehr europäisch. Wenn man durch die Stadt spaziert, kommt man sich vor wie in Istanbul oder Beirut“, soll Leoluca Orlando gegenüber „Mail Online“ gesagt haben. Die Mafia sieht dies ähnlich kritisch und rächt sich nun auf brutale Art und Weise. So sollen bereits 120 Flüchtlinge mit Kopfschuss liquidiert worden sein.

Zusammenstöße zwischen Flüchtlingen und Polizisten auch in Rom.

Nach der Räumung eines illegal besetzten Hauses weigerten sich Bewohner den Piazza Indipendenza zu verlassen. Daraufhin Migranten warfen mit Steinen und Flaschen, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. 13 Flüchtlinge seien daraufhin  verletzt worden. Das Haus war seit Jahren von rund 800 Migranten besetzt. Einige von ihnen hausen seit Tagen auf einem Platz in der Nähe des Hauptbahnhofs.

Kommentare

  1. SIBYLLE8/26/2017

    Warum wundert mich das jetzt nicht? Hoffentlich kann der Sumpf auch friedlich trockengelegt werden.

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  2. petzibär und der wolf8/26/2017

    Europa wird alle Grenzen dicht machen um die Einreise illegaler Migranten aufzuhalten, früh oder später auch mit sehr massiven Mitteln. Das ist einfach eine logische Folge. Bis dahin gibt es noch einiges politisches Geplänkel zwischen den EU Staaten, aber die "Abriegelung" der EU Außengrenzen ist nicht zu vermeiden.

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  3. Gucccci8/26/2017

    Europa scheint ins Chaos zu versinken und wirkt erstarrt und machtlos. am 15. Oktober muss ein Wahlergebnis her, das so richtig bei den Millionärs-Politikern in Brüssel reintscheppert.

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  4. Denn was der Staat nicht regelt wird in Sizilien durch die Mafia erledigt.

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  5. wie wär es, wenn man die Gelder, die in der EU für Migration augewendet werden, in den Herkunftsländern einsetzt. Schutzzonen, Versorgung, Entwicklungshilfe. Asyl Regelungen sind veraltet. Asyl muss auf Zeit gelten. Wenn Sicherheit wieder gegeben ist, wie aktuell in Mosul, muss eine Rückkehr sichergestellt sein. Wer im Land bleiben will, muss es auf ordentlichem Weg versuchen.

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  6. Uhustick8/26/2017

    Ach da war doch auch noch Paris: Die Bewohnerinnen eines Pariser Viertels nahe der berühmten Kirche Sacré-Cœur beklagen sich über Massenbelästigungen durch Flüchtlinge und illegale Straßenverkäufer in diesem Gebiet, berichtet die Zeitung Parisien.

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