Diesmal besuchte ich Florenz.


Florenz – ich liebe dieses schöne Stadt. Und sie hält, was er verspricht. Florenz ist die Kultur- und Kunstmetropole Italiens und sie zieht seit Ewigkeiten Jung und Alt, Frischvermählte und Verliebte, Kunstliebhaber und Pauschalreisende, Gourmets und Shoppingliebhaber in ihren Bann.
Über mehrere Jahrhunderte haben sich in dieser Stadt die berühmtesten Künstler Italiens verewigt und unzählige Kirchen, Bürgerhäuser, Plätze, Gärten und Brücken geschaffen. In den über 70 Mussen der Stadt können zahlreiche Gemälde und Skulpturen besichtigt werden. Internationale Kongresse und Musikevents sorgen darüber hinaus für einen nie endenden Strom an Touristen. Florenz ist eine kleine bezaubernde Stadt. Schon von daher ist die Dichte an Sehenswürdigkeiten unüberschaubar.  Aber nicht nur die bekannten Attraktionen sind eine Besichtigung wert. Florenz bietet eine schier unglaubliche Menge an baulichen Details. 

Die Türen der Kirchen und Bürgerhäuser sind mit schönen Ornamenten, bildlichen Darstellungen aus vergangenen Epochen und verzierten Türknäufen versehen, Plätze mit herrlichen Brunnen und Gärten mit seltenen blühenden Pflanzen.
Florenz wird immer zu Fuß erkundet. Jegliches Verkehrsmittel ist untersagt. Und das ist gut so. Nicht nur, um die wertvolle Bausubstanz zu schützen. Diese einzigartige Stadt erlebt man am besten bei einem Spaziergang. Dabei ist es fast unmöglich, alles auf einmal zu besichtigen. Am besten nimmt man sich eine Auswahl an Sehenswürdigkeiten vor.
Besichtigen sollte man unbedingt den Dom, den Duomo di Santa Maria del Fiore et Campanile. Der Dom mit seiner hohen Kuppel bestimmt die Silhouette der Stadt. Ein Kleinod ist die Battista di San Giovanni. Sie besitzt als Taufkirche ein beeindruckendes Portal sowie ein byzantinisches Kuppelmosaik und einen Mosaikfußboden aus dem 12. Jhd. Eine weitere beeindruckende Sehenswürdigkeit ist die Galleria Degli Uffizi. Diese Sammlung beherbergt eine der berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt. Man benötigt mehrere Tage, um alle Räume zu besichtigen. Im Casa di Dante wurde vermutlich Dante Alighieri geboren. Das Haus zeigt in einer Ausstellung verschiedene Ausgaben seiner Divina Commedia sowie Dokumente aus seinem Leben. In der Stadt findet man unzählige Pallazi, die einst reichen italienischen Familien gehörten. Es lohnt sich, das eine oder andere zu besichtigen. Die Ponte Vecchio, die alte Brücke, ist eines der Wahrzeichen von Florenz. Charakteristisch und einmalig sind die überhängenden Brückenläden. Für den müden und hungrigen Touristen laden unzählige Ristorante zum Verweilen ein. Von einem der Tische vor den Restaurants lässt sich das bunte Treiben in der Stadt wunderbar beobachten. Gerne sucht man in der Natur nach etwas Erholung, z.B. im Giardino di Boboli, einem 45.000 qm großen botanischen Garten.

Kommentare

  1. Vanessa7/19/2017

    Ich hatte vor Jahren das Vergnügen. Keine Frage eine tolle Reise, jedoch der Tourismus in Florenz wird über die Bedürfnisse der Bewohner gestellt. Und das spürt man oft an der Feindseligkeit einiger Bewohner.

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  2. Callas7/19/2017

    Ich freue mich über diesen schönen runden Bericht und überlege bereits ob das auch für uns in Frage kommt.

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  3. Sonnenbad7/19/2017

    Wir waren vom 21. Mai bis zum 28. Mai in der Nähe von Florenz und sind immer in die Stadt gependelt. Wo soll ich nur anfangen? Es war einfach unglaublich. Vergessen Sie die Sandstrände der Karibik, vergessen Sie Kreuzfahrt in den Sonnenuntergang ... wenn Sie pure Romantik erleben wollen, dann ist dies der perfekte Ort.

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  4. Katzelberger7/21/2017

    Absolut wichtig und hier in Florenz sind die Behörden extrem streng. Seit 2004 werden nicht nur der Verkauf, sondern auch das Einkaufen von Fälschungen streng bestraft. Also: Geld lieber in ein weiteres Gelato investieren oder aber nicht erwischen lassen.

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