Politiker sollen bei sich sparen. Wenn man will, dass andere sparen, muss man selber auch sparen, damit liegen die JUNOS absolut richtig.

Die  JUNOS(Junge liberale Neos) fordern die Reduktion der Bezüge auf folgende Sockelbeträge:
• Kürzung aller Bezüge über € 15.000 um 50%
• Kürzung aller Bezüge über € 10.000 um 40%
• Kürzung aller Bezüge über € 1.000 um 15%
• Kürzung aller restlichen Bezüge um 5%
Warum? Die Wiener Politikergehälter sind im europäischen Spitzenfeld und auch im Vergleich zu anderen Bundesländern vergleichsweise hoch. Nur Wien und Niederösterreich schöpfen etwa den bundesgesetzlichen Rahmen für Landeshauptleute mit € 17.372,50 komplett aus. Auch Landtagsabgeordnete verdienen in Wien mehr als in sieben anderen Bundesländern. Während Bezirksräte in Graz unbezahlt sind, verdienen sie in Wien € 425 pro Monat. Besonders eklatant ist der Unterschied bei den Landtagsklubobleuten, wo Wien mit € 12.160,80 mehr als € 4.000 mehr auszahlt als Vorarlberg oder Tirol. Die gesamten Kosten für Politikergehälter belaufen sich in Wien auf fast 40 Millionen Euro. Die pro Kopf Ausgaben für Politiker in Wien sind weit über dem europäischen Schnitt. So ist der Wiener Bürgermeister der bestverdienenste Bürgermeister aller EU-Hauptstädte. Der Bürgermeister in Rom verdient im Vergleich € 4.500 im Monat, in Paris € 8.650 im Monat.

Kommentare

  1. Anonym6/19/2017

    Die Politikerbezüge in Österreich stehen in keinem sinnvollen Verhältnis zur Leistung der Politiker im Parlament und in den Landtagen. Rekordschulden von Staat, Städten und Gemeinden, Massenarbeitslosigkeit über 10%, Bankenkatastrophen von BAWAG bis Hypo mit anschließenden Bankenrettungspaketen, usw. zeigen die Fehlentscheidungen der regierenden Parteien (meist SPÖ-ÖVP) deutlich auf. Weiters zeigt sich, dass trotz der hohen Politikerbezüge die Korruption nicht weniger wird, sondern nach wie vor in Österreich bei ca. 20 Milliarden Euro im Jahr liegt. Mit hohen Politikergehältern werden leider nicht besonders anständige, sondern viel zu oft besonders unanständige Politiker in die Politik gelockt. Wem Politik ein ehrliches Anliegen ist, der wird es auch um sehr viel weniger Geld - nämlich aus Überzeugung - machen. Deshalb fordert die EU-Austrittspartei, daß die Politikergehälter und Parteienförderung massiv reduziert werden. Vorschlag: auf die Hälfte. Die EU-Politiker kann man zur Gänze einsparen, am besten mittels EU-Austritt Österreichs. Quelle: Medieninformation EU-Austrittspartei/ danke/bitte

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  2. Bundespräsident Van der Bellen vergessen? Was rechtfertigt diese hohe Bezahlung? Nix? Er wohnt umsonst (also auf steuerkosten) er wird überall hinkutschiert(wieder auf steuerkosten) also warum muss eine so unwichtige Person wie der Bundespräsident 24.000€ pro Monat verdienen? Die kleinen Angestellten werden bei einer 40 Stundewoche mit 1300 brutto abgespeist.

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