Die Medien verzweifeln an US Präsident Trump.

Wieder einmal lange Gesichter bei Medien in Deutschland und Österreich. US-Republikaner verteidigen wichtigen Kongress-Sitz.
Die Nachwahl in Georgia galt als Stimmungstest für Donald Trump - und der US-Präsident kann wieder einen Erfolg verbuchen. Demokrat Jon Ossoff kann sich in der Republikaner-Hochburg nicht durchsetzen und verliert.
Kandidat der Demokraten Jon Ossoff
21.Juni 2017 -- Noch gestern abend vernahm der geneigte Zuschauer die frohe Kunde, dass dem bösen Trump nun, in wenigen Stunden, ein Schlag mitten aufs Kinn versetzt werde, mit einer schweren Niederlage in einem Wahlkreis im republikanischen Georgia.
Mit Glanz und Gloria, in einem enthusiastischen Bericht stellte die Tagesschau den jungen Helden vor, der dies bewerkstelligen könne, Jon Ossoff, 30jährig, so etwas wie die amerikanische Ausgabe des Herrn Macron.
O (un)heilige Einfalt! Wieder einmal war man einem Hype der linken Gesinnungsgenossen in den USA, zuvorderst der fanatischen Agitatoren von CNN, aufgesessen.
Wenige Stunden nach der vorzeitigen Krönung lag der große Held der Medien besiegt am Boden, etwas prosaischer ausgedrückt: mit 47.4 % gegen 52.6% von der republikanischen Kandidatin geschlagen. Ohje aber auch!
 Diese Wahl ins Repräsentantenhaus war die teuerste aller Zeiten. Der Gesamtaufwand wìrd auf etwas über 50 Millionen Dollar geschätzt. Davon gaben die Demokraten, die diesen Sitz unbedingt gewinnen wollten, rund 40 Millionen aus. Aus dem ganzen Land, insbesondere aus Kalifornien, flossen ca. 35 Millionen zu Gunsten Ossoffs in den Wahlkreis nördlich von Atlanta. Ein regionaler Radiosender eröffnete einen neuen Programmkanal, um die Werbespots der Demokraten unterzubringen. Unmittelbar nach der Wahl rechneten Journalisten aus, eine Stimme habe den demokratischen Kandidaten etwas über 300 Dollar gekostet.

Kommentare

  1. Die Sehnsucht der Kämpfer für das vermeintlich Gute treibt schon merkwürdige Blüten. Irgendwie erinnert mich das an das Getue um den neuen Heiland der Demokraten. Das hat sich dann ja auch wieder beruhigt. Der „Widerstand“ gegen Trump hat bisher noch keinen einzigen Sieg an der Wahlurne vorzuweisen. Lächerliche Medien!

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  2. Anonym6/21/2017

    Wenn man eine Defintion für den Ausdruck "schlechter Verlierer" sucht, muss man einfach nur mal all die Demokraten nennen, die einfach nicht eine demokratische Wahl akzeptieren könne. Egal was Trump macht: wenn es gut ist, dann TROTZ Trump; wenn es schlecht ist, dann WEGEN Trump. Und noch was: die Welt ist bisher nicht zusammengebrochen.

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  3. Anonym6/25/2017

    Das, was die Medien bei Trump machen, ist nur ein Beispiel von etlichen. So werden Meinungsfreiheit- und Pressefreiheit in große Gefahr gebracht. In Deutschland und Österreich sind beide, Meinungsfreiheit- und Pressefreiheit längst beschädigt. Durch einseitige Medien und tendenziöse Journalisten. Und durch die zu groß geworden Macht dieser Medien und Journalisten. ... Es ist wohl jedem, der den Rechtsstaat, Meinungs- und Pressefreiheit erhalten will, klar, dass das so nicht weiter gehen kann.

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